Roland Baader
Leben und Werk
- 14. Februar 1940
- 8. Januar 2012
- 5. Generation
Stationen
- 1940Geburt
Geboren am 14. Februar 1940 in Waghäusel (Kirrlach), Deutschland, als ältester von drei Brüdern.
- 1961–1968Studium der Nationalökonomie
Studium der Nationalökonomie in Freiburg, unter anderem bei Friedrich August von Hayek.
- 1968Diplom-Volkswirt bei Hayek
1968 Abschluss als Diplom-Volkswirt mit einer von F. A. von Hayek betreuten Diplomarbeit.[11]
- 1968–1986Tätigkeit im elterlichen Textilunternehmen— ungefähr
Rund 20 Jahre im elterlichen Textilunternehmen tätig; nach dem Tod des Vaters geschäftsführender Gesellschafter.
- 1986–1987Teilauflösung und Verkauf des Textilunternehmens
Im Jahr 1986/87 kam es aufgrund starker Marktveränderungen zur Teilauflösung und dem Verkauf des elterlichen Unternehmens.
- 1987–2012Freier Autor und Privatgelehrter
Wirkte für den Rest seines Lebens als freier Autor und Privatgelehrter; schrieb zahlreiche vielbeachtete Bücher und Hunderte Fachartikel und trug maßgeblich zur Wiederbelebung der Österreichischen Schule der Nationalökonomie im deutschsprachigen Raum bei.
- 1993„Die Euro-Katastrophe"
Erscheinen von „Die Euro-Katastrophe" (1993), eine frühe Kritik am Euro-Projekt.[2]
- 2000„Logik der Freiheit" (Hg.)
Herausgabe von „Logik der Freiheit" (2000; 2. Auflage 2008), eine Hayek-Anthologie.[6]
- 2012Tod
Gestorben am 8. Januar 2012 nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren in seiner Heimatstadt.
Beeinflussungen
- 1961–1968
Trug mit Schriften und Herausgeber-Anthologie „Logik der Freiheit" maßgeblich dazu bei, die Tradition der Österreichischen Schule und insbesondere Hayeks Werk im deutschsprachigen Raum wiederzubeleben.
- 1996–2012
Wurde 1996 Mitglied der Mont Pèlerin Society, zu deren Begründern und Kerngestalt Hayek zählte (Hayek selbst verstarb 1992, daher zeitlich nur überlappende Vereinszugehoerigkeit über das Hayek-Vermächtnis).[13]
Roland Baader im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN13 Belege · 2 Quellen
- [1]Baader (1991): Kreide für den Wolf
- [2]Baader (1993): Die Euro-Katastrophe
- [3]Baader (1995): Die Enkel des Perikles
- [4]Baader (1997): Fauler Zauber
- [5]Baader (1999): Die belogene Generation
- [6]Baader (Hg., 2000): Logik der Freiheit
- [7]Baader (2002): Totgedacht
- [8]Baader (2004): Geld, Gold und Gottspieler
- [9]Baader (2005): Das Kapital am Pranger
- [10]Baader (2010): Geldsozialismus
- [11]Offizielle Vita (roland-baader.de): '1968 als Diplom-Volkswirt abgeschlossen, Diplomarbeit bei F. A. von Hayek betreut'
- [12]Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft, Liste der Hayek-Medaillentraeger: '2015 Roland Baader (postum) Publizist'
- [13]Econlib — Friedrich August Hayek (Concise Encyclopedia of Economics)
Wirkungsorte
Die Bücher
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Roland Baader. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 7. Oktober 2026, von https://mises.at/roland-baader
- Chicago
- “Roland Baader.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 7. Oktober 2026. https://mises.at/roland-baader.
- Deutsche historische Zitierweise
- Roland Baader, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/roland-baader (abgerufen am 7. Oktober 2026).
